8.11.2014 – LN: Touristiker besorgt

Auf einer Infoveranstaltung des OHT (Ostsee-Holstein-Tourismus) wurden die Touristiker über mögliche Trassenvarianten unterrichtet – und sind plötzlich in großer Sorge. Die Fertigstellung der Hinterlandanbindung rückt in weite Ferne und es wird befürchtet, dass Güterzüge auf der Bestandstrasse fahren werden.

Lesen Sie hier die Artikel sowie Kommentar der LN…

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Eine Antwort auf 8.11.2014 – LN: Touristiker besorgt

  1. Hilda Holling sagt:

    Leserbrief an die Lübecker Nachrichten vom 08.11.2014 zu „Beltschiene: Kommt die Bahn mit der neuen Trasse zu spät?

    Bitte nicht der empörte Ton von allen Seiten. Die aktuellen Aussagen weisen doch darauf hin, dass sowohl manche Gemeinde, wie auch die Landesplanungsbehörde und die Landesregierung ihre Arbeit nicht vernünftig gemacht haben. Es gibt keine raumverträgliche Trasse. Die Vogel Strauss Taktik über EU Verträge und Gesetzgebung hinwegzusehen, die die Bahn aber zu berücksichtigen hat, ist unverantwortlich. Das Schutzgebietssystem Natura 2000 ist in Deutschland zusätzlich mit der Umsetzung in nationales Recht im April 1998 rechtsverbindlich. Der Staatsvertrag zwischen Deutschland und Dänemark ist insofern auch nicht sauber gearbeitet. Die FFH Richtlinie (Richtlinie92/43/EWG) erkennt an, dass die biologische Vielfalt nicht alleine durch den Schutz einzelner Habitate, sondern nur durch Einbeziehung eines Biotopverbundes erreicht werden kann. Denn den unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen der zu schützenden Arten und ihrer Lebensraumtypen kann man nur so gerecht werden. Am Dienstag schrieben die Lübecker Nachrichten noch über den dramatischen Rückgang des Vogelbestandes in Europa. Das zeigt die bisherige Entwicklung, die es durch handfesten Artenschutz aufzuhalten gilt. Wer sich süffisant darüber äußert, dass die Bahn Molch&Co ins Feld führt, gehört mit seiner Denke ins 19. Jahrhundert mit den verheerenden Auswirkungen auf Mensch & Umwelt und nicht zukunftsgerichtet ins 21. Jahrhundert!

    Hilda Holling, Scharbeutz

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