5.8.2014 – LN: XXL Güterzüge für die Beltquerung

In einem Artikel der LN wird über angebliche Gedanken spekuliert, auch auf der Vogelfluglinie die 1500 m langen Güterzüge einzusetzen. Hierfür müssten aber auch die geplanten Ausweichstellen entsprechend verlängert werden.

Hier geht’s zum LN-Artikel…

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4 Antworten auf 5.8.2014 – LN: XXL Güterzüge für die Beltquerung

  1. Hendrick Kerlen sagt:

    Was technisch machbar ist, muss verkehrspolitisch nicht gleich sinnvoll sein. Auf der Eisenbahnachse Fehmarnbelt würden verdoppelte Transportkapazitäten pro Zug bei dem prognostizierten Frachtaufkommen von 11,5 Mio. t/Jahr zu täglich 41 Güterzügen oder sogar noch weniger führen. Da könnte man ja schon fast entspannt aufatmen. Aber gleichzeitig kann man auch argumentieren, dass diese Mega-Güterzüge auch auf der Jütlandlinie laufen könnten, und das mit einer veringerten täglichen Frequenz.
    Das Ganze erinnert übrigens nochmals an die Horrorzahl von 150 täglichen Güterzügen, mit denen die Bahn 2009 in die Anhörungen im Verkehrsausschuss marschierte und für die Notwendigkeit der FFBQ plädierte. Die Abgeordneten fielen auch auf diese Desinformation prompt rein.
    Noch im Mai 2010 präsentierte die Bahn in ihren ersten Unterlagen für den ROV-Erörterungstermin diese Zahl, korrigierte sie dann aber für die Anhörung in Cismar auf 78 Güterzüge mit dem Hinweis, es würden zukünftig wesentlich längere Züge eingesetzt.

  2. Mick sagt:

    Sehr geehrter Herr Kerlen,

    offensichtlich nehmen Sie das mit dem “DAGEGEN” nur insofern ernst, dass ja Ihre Mitmenschen entlang der Jütlandrute den zunehmenden Verkehr durchaus ertragen könnten. Wie traurig ist das eigentlich? Sowas von klassischer “nur nicht bei mir”-Argumentation versetzt so manchen in Flensburg (und entlang der Trasse dort) in Angst und Schrecken. Gut für Sie und Ihre Mitstreiter, dass es an der “anderen Strecke” in den Medien nicht so präsent ist, was Sie hier treiben.

  3. Peter Ninnemann sagt:

    Mick,
    leider haben Sie noch immer nicht verstanden, dass es sich bei der Thematik FFBQ nicht um irgendeinen Streckenverlauf handelt, sondern um die Sinnhaftigkeit einer neuen Verkehrsführung ohne aktualisierte Kosten-Nutzenanalyse. Immerhin soll die FFBQ für Deutschland inzwischen, vor dem ersten Spatenstich, ca. 2,5 bis 3 Millionen Euro Steuergelder kosten…völlig überdimensioniert, für ein Verkehrsaufkommen für das in Schleswig-Holstein keine Dorfumgehungsstraße gebaut würde !!
    Private Investoren lehnen eine Investition ohne Staatsgarantien kategorisch ab.
    Jetzt soll der dumme Steuerzahler zahlen.

    Peter Ninnemann
    Timmendorfer Strand

  4. Peter Ninnemann sagt:

    Mick,
    leider haben Sie noch immer nicht verstanden, dass es sich bei der Thematik FFBQ nicht um irgendeinen Streckenverlauf handelt, sondern um die Sinnhaftigkeit einer neuen Verkehrsführung ohne aktualisierte Kosten-Nutzenanalyse. Immerhin soll die FFBQ für Deutschland inzwischen, vor dem ersten Spatenstich, ca. 2,5 bis 3 Millionen Euro Steuergelder kosten…völlig überdimensioniert, für ein Verkehrsaufkommen für das in Schleswig-Holstein keine Dorfumgehungsstraße gebaut würde !!
    Private Investoren lehnen eine Investition ohne Staatsgarantien kategorisch ab.
    Jetzt soll der dumme Steuerzahler zahlen.

    Peter Ninnemann
    Timmendorfer Strand

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